Interview mit Dr. Hendrike Kampmann, Praxis in Staufen bei Freiburg, über die Zusammenarbeit mit Dominik von Falkenhausen.
Dr. Hendrike Kampmann im Gespräch mit einem unabhängigen Redakteur. Ohne Skript, ohne Vorgaben, nur offensichtliche Hörfehler der Transkription wurden korrigiert.
Also Marketing war für mich im Grunde ein dunkler Pfad mit lauter Stolpersteinen und eine Blackbox eigentlich. Ich habe einfach für mich gemerkt, dass ich kein Konzept hatte. Ich hatte das Gefühl, ich renne die ganze Zeit den Sachen hinterher. Jeder will einfach nur der Knotenpunkt sein, aber keiner hat Lust, echt da zu sitzen und mit dir Hand in Hand das Ganze anzugehen und etwas zu erschaffen.
Du kriegst also Hausaufgaben, ganze Packen voll Hausaufgaben, die du selber abarbeiten sollst. Aber niemand, der wirklich mal richtig die Brötchen backen will. Ich meine, die Beauty-Szene und die ästhetische Medizin ist schon sehr speziell. Da muss man sich schon richtig reindenken können. Nicht nur in mich als Ärztin, sondern auch in meine Kunden.
Ich wusste ja, dass er einige Stunden hierher fahren müsste, damit er wirklich mit mir ins persönliche Gespräch gehen kann. Aber er war bereit, sofort diese vielen Stunden in Kauf zu nehmen, um hierher zu fahren. Und das hat mich schon krass beeindruckt. Er hat mir erst mal klar gemacht, dass die Praxis nicht nur diese Praxis ist, sondern die Praxis bin ich.
Das sind die Räumlichkeiten, das sind meine Kunden. Ich wollte fast Unmachbares und er hat nicht gesagt, das können wir nicht machen, sondern er hat gesagt, okay, dann müssen wir halt jetzt Vollgas geben. Und als es dann zum Vollgas wurde, habe ich mir halt gewundert, jetzt wird es aber ganz schön schnell und ganz schön viel und ganz schön intensiv.
Aber das war halt nötig. Das ist viel, viel mehr als nur Beratung. Er ist eigentlich ein Macher. Und jetzt schon nach kurzem sind es locker 40 bis 50 Prozent aller meiner Neukunden, die über Instagram kommen. Und dafür muss ich sagen, hat sich der Umsatz plus 30 Prozent mindestens, würde ich sagen. Er ist so mit dem Herzen da drinnen, dass man ihn tatsächlich beleidigen kann, habe ich den Eindruck, wenn man nicht 150 Prozent gibt.
Das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich bin wie Knete gewesen und jetzt würde ich sagen, bin ich ein Diamant. Durch die harte Schule gegangen.